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KOMMENDE VERANSTALTUNGEN

PINK EYE – 2 und 3 Mai 2019 @ 19 h 00 – Studio Brut

Wann: 2 Mai 2019 um 19 h 00 min – 20 h 00 min
Wo: Studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien, Österreich

Was wissen wir, wenn wir etwas – jemanden – sehen? Nehmen wir unser Gegenüber wirklich wahr oder reagieren wir nur auf Codes einer uns auferlegten, bekannten Realität? Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Klasse… Im Rahmen ihres neuen

Nana ou est-ce que tu connais le bara? – 4 und 5 Mai @ 20h – Theater Rampe

Wann: 4 Mai 2019 um 20 h 00 min – 22 h 00 min
Wo: Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart, Germany

Nana ou est-ce que tu connais le bara nach Émile Zola von Monika Gintersdorfer, Franck E. Yao und La Fleur Nana singt nicht gut, Nana spielt nicht gut, Nana tanzt nicht gut, aber hat sie

Salon Souterrain – 11 Mai @ 19h – Künstlerhaus 1050

Wann: 11 Mai 2019 um 19 h 00 min – 23 h 45 min
Wo: Künstlerhaus 1050, Stolberggasse 26, 1050 Wien, Austria

Salon Souterrain Remember, 100 years of women right to vote… What about now?   The right to vote for women now seems to us an obvious right. However, we have to remember that women did

DIE VOLLE AGENDA

Mai
2
Do
2019
PINK EYE – 2 und 3 Mai 2019 @ 19 h 00 – Studio Brut @ Studio brut
Mai 2 um 19 h 00 min – 20 h 00 min
PINK EYE - 2 und 3 Mai 2019 @ 19 h 00 - Studio Brut @ Studio brut | Wien | Wien | Österreich

Was wissen wir, wenn wir etwas – jemanden – sehen? Nehmen wir unser Gegenüber wirklich wahr oder reagieren wir nur auf Codes einer uns auferlegten, bekannten Realität? Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Klasse… Im Rahmen ihres neuen Projekts setzt sich die bildende Künstlerin und Choreografin Elisabeth Bakambamba Tambwe für den steirischen herbst mit Fragen wie diesen auseinander, begleitet vom chilenischen Multimedia-Künstler Nicolas Spencer.

Tambwe befragt die individuelle Unterschiedlichkeit von Wahrnehmungen und die in uns wirkenden Filter, die Personen in Kategorien einteilen – in ihrem Fall schwarz, weiblich, Künstlerin und Mutter.

In „Pink Eye“ beschäftigt sich die Künstlerin mit diesen Blicken und damit, wie sie sich zurückerobern, brechen, umlenken lassen. Im Zentrum ihres Interesses steht die (Selbst-)Manipulation von Körpern in Westeuropa, in der afro-österreichischen Diaspora und in der kongolesischen Gesellschaft. Tambwe lädt das Publikum ein, ihr hinter den Spiegel zu folgen und einen kritischen Blick auf den Blick selbst zu werfen.

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Mai
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2019
PINK EYE – 2 und 3 Mai 2019 @ 19 h 00 – Studio Brut @ Studio brut
Mai 3 um 19 h 00 min – 20 h 00 min
PINK EYE - 2 und 3 Mai 2019 @ 19 h 00 - Studio Brut @ Studio brut | Wien | Wien | Österreich

Was wissen wir, wenn wir etwas – jemanden – sehen? Nehmen wir unser Gegenüber wirklich wahr oder reagieren wir nur auf Codes einer uns auferlegten, bekannten Realität? Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Klasse… Im Rahmen ihres neuen Projekts setzt sich die bildende Künstlerin und Choreografin Elisabeth Bakambamba Tambwe für den steirischen herbst mit Fragen wie diesen auseinander, begleitet vom chilenischen Multimedia-Künstler Nicolas Spencer.

Tambwe befragt die individuelle Unterschiedlichkeit von Wahrnehmungen und die in uns wirkenden Filter, die Personen in Kategorien einteilen – in ihrem Fall schwarz, weiblich, Künstlerin und Mutter.

In „Pink Eye“ beschäftigt sich die Künstlerin mit diesen Blicken und damit, wie sie sich zurückerobern, brechen, umlenken lassen. Im Zentrum ihres Interesses steht die (Selbst-)Manipulation von Körpern in Westeuropa, in der afro-österreichischen Diaspora und in der kongolesischen Gesellschaft. Tambwe lädt das Publikum ein, ihr hinter den Spiegel zu folgen und einen kritischen Blick auf den Blick selbst zu werfen.

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Mai
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Sa
2019
Nana ou est-ce que tu connais le bara? – 4 und 5 Mai @ 20h – Theater Rampe @ Theater Rampe
Mai 4 um 20 h 00 min – 22 h 00 min

Nana ou est-ce que tu connais le bara

nach Émile Zola
von Monika Gintersdorfer, Franck E. Yao und La Fleur

Nana singt nicht gut, Nana spielt nicht gut, Nana tanzt nicht gut, aber hat sie einen tollen Hüftschwung. Sie verkörpert eine radikale Präsenz, die nicht nur auf der Bühne eine agressiv-erotische Verbindung zu ihrem Publikum herstellt, sondern auch im Leben. Diese wirkliche Welt unterscheidet sich in Zolas Roman kaum vom Theater, das nicht nur von seinem Direktor als Bordell bezeichnet wird. Nana ist darin eine erfolgreiche Unternehmerin, die ihren Körper als erste verfügbare Ressource einsetzt und dabei keine Risiken und Härten scheut. In diesem Unternehmen verlieren einige vormals sehr reiche Männer ihr gesamtes Kapital an Nana, manche lassen dabei sogar ihr Leben. Ein Journalist, der sich ihrem Einfluss genauso wenig entziehen kann wie alle anderen, deutet ihren unaufhaltsamen Aufstieg aus dem Schlamm der Pariser Trunkenbolde von Chateau Rouge in die Welt des Geldes und der Ehre als Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

Aber Nana ist gleichzeitig auch die perfekte Bewohnerin des Kapitalismus. Sie konsumiert ohne Unterlass und ohne Mass, rückhaltlos verleibt sie sich alles und jeden ein und dabei geht es ihr nicht um die Befriedigung von Bedürfnissen, sondern um das reine Konsumieren um seiner selbst willen. Fuer die Bourgeoisie, deren Aufstieg und Herrschaft eng mit dem Kapitalismus verbunden ist, ist Nana das systemerhaltende Element, dem Einzelne zwar zum Opfer fallen, aber nur um das System als solches von innen heraus zu stabilisieren. 

Im 19. Jahrhundert war Nana ein bißchen Künstlerin und viel Kurtisane. Im 21. Jahrhundert ist sie Sexarbeiterin und Protagonistin der Performance-Szene, die weder Narration noch eine Rolle mehr braucht, sondern die wie eine Kim Kardashian an ihrem Image als unerschöpflichem Wert arbeitet und spektakulär den Moment krachen lässt. In der Elfenbeinküste und Westafrika gibt es gerade sehr viele Kims, sie heißen Emma Lohoues, Coco Emilia, biscuit de mer, Eudoxy Yao oder Diaba Sora.

Premiere: 12.02.2019, MC93

Gefördert vom Fonds Doppelpass

In Koproduktion mit MC93, Theater Bremen, Pumpenhaus Münster

Mai
5
So
2019
Nana ou est-ce que tu connais le bara? – 4 und 5 Mai @ 20h – Theater Rampe @ Theater Rampe
Mai 5 um 20 h 00 min – 22 h 00 min

Nana ou est-ce que tu connais le bara

nach Émile Zola
von Monika Gintersdorfer, Franck E. Yao und La Fleur

Nana singt nicht gut, Nana spielt nicht gut, Nana tanzt nicht gut, aber hat sie einen tollen Hüftschwung. Sie verkörpert eine radikale Präsenz, die nicht nur auf der Bühne eine agressiv-erotische Verbindung zu ihrem Publikum herstellt, sondern auch im Leben. Diese wirkliche Welt unterscheidet sich in Zolas Roman kaum vom Theater, das nicht nur von seinem Direktor als Bordell bezeichnet wird. Nana ist darin eine erfolgreiche Unternehmerin, die ihren Körper als erste verfügbare Ressource einsetzt und dabei keine Risiken und Härten scheut. In diesem Unternehmen verlieren einige vormals sehr reiche Männer ihr gesamtes Kapital an Nana, manche lassen dabei sogar ihr Leben. Ein Journalist, der sich ihrem Einfluss genauso wenig entziehen kann wie alle anderen, deutet ihren unaufhaltsamen Aufstieg aus dem Schlamm der Pariser Trunkenbolde von Chateau Rouge in die Welt des Geldes und der Ehre als Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

Aber Nana ist gleichzeitig auch die perfekte Bewohnerin des Kapitalismus. Sie konsumiert ohne Unterlass und ohne Mass, rückhaltlos verleibt sie sich alles und jeden ein und dabei geht es ihr nicht um die Befriedigung von Bedürfnissen, sondern um das reine Konsumieren um seiner selbst willen. Fuer die Bourgeoisie, deren Aufstieg und Herrschaft eng mit dem Kapitalismus verbunden ist, ist Nana das systemerhaltende Element, dem Einzelne zwar zum Opfer fallen, aber nur um das System als solches von innen heraus zu stabilisieren. 

Im 19. Jahrhundert war Nana ein bißchen Künstlerin und viel Kurtisane. Im 21. Jahrhundert ist sie Sexarbeiterin und Protagonistin der Performance-Szene, die weder Narration noch eine Rolle mehr braucht, sondern die wie eine Kim Kardashian an ihrem Image als unerschöpflichem Wert arbeitet und spektakulär den Moment krachen lässt. In der Elfenbeinküste und Westafrika gibt es gerade sehr viele Kims, sie heißen Emma Lohoues, Coco Emilia, biscuit de mer, Eudoxy Yao oder Diaba Sora.

Premiere: 12.02.2019, MC93

Gefördert vom Fonds Doppelpass

In Koproduktion mit MC93, Theater Bremen, Pumpenhaus Münster

Mai
11
Sa
2019
Salon Souterrain – 11 Mai @ 19h – Künstlerhaus 1050 @ Künstlerhaus 1050
Mai 11 um 19 h 00 min – 23 h 45 min
Salon Souterrain - 11 Mai @ 19h - Künstlerhaus 1050 @ Künstlerhaus 1050 | Wien | Wien | Austria

Salon Souterrain

Remember, 100 years of women right to vote…

What about now?

 

The right to vote for women now seems to us an obvious right. However, we have to remember that women did not obtain it until the end of the 19th century. Before only men could vote. The first country to grant women the right to vote was New Zealand in 1893. Austria has granted it only in 1918 and France in 1946. This 100 years anniversary raises a lot questions.

 

What is the evolution of the women’s vote? When we look at voter lists, are women the majority? If so, how to explain the current evolution? If they register and vote, it means that the current situation suits them. This means that few women manifest the will to be in the Spotlight and lead. Why ?

 

One of the most powerful women in the world governs Germany. However, in the Bundestag the proportion of women has fallen again since the 2017 federal elections, from 36 to just over 30 percent. If we look at the different political parties, which one has the most women in positions of responsibility and in positions to obtain mandates through elections? And the questions is the same as far as the number of women represented in other high-level public offices is concerned.

 

When one considers this reality, one can perhaps come to the conclusion that progressivity is the fruit of a minority. On the subject of minorities, there is another minority of women who are not often mentioned and who are active, who participate in the life of society: all foreign women living in Austria. What does Austrian and European legislation say about their ability to participate in public life and debate? When they are non-Austrian but European and when they are not Austrian but not European

 

DATE :

11th of May 2019

 

PLACE :

Künstlerhaus, Stolberggasse 26 1050 Wien

 

PROGRAM

 

Doors open: 19h

 

CONCERT : Koehne Quartet

Joanna Lewis – violin

Diane Pascal – violin

Lena Fankhauser-viola

Alison Frilingos-cello

 

Program: list of composers

Sofia Gubaidulina-Tatar, Russia

Philip Glass-Baltimore, USA

Manuela Kerer-Brixen, Italy…

 

Concert moderated by :

Ulla Pilz (ORF)

 

GUESTS ARTISTS :

Eric ABROGOUA : Performance : “Fuck Codes  and Containment”

God´s Entertainment/Karl Wratschko : Art –installation

 

DISCUSSION PANEL :

Amani Abu Zahra, philosophe, writer

Denise Vandecruze, computer engineer

Gerd Valchars, political scientist

Tim Voss, Kunsthlerhaus Director

 

Discussion moderated by:

François Luakabuanga

 

DJ FLO REAL.

 

SALON SOUTERRAIN is a format of the underground art space CHATEAU ROUGE created by Elisabeth Bakambamba Tambwe and a response to the unbridled accentuation of the exclusionary dynamics, which have become the prerogative of our societies in Europe in partnership with Lena Fankhauser from the association (CH)AMBER.

 

 

In cooperation with: Künstlerhaus, Grüne Bildungswerkstat, Chateau Rouge, Association (CH)AMBER and Kulturen in bewegung – “Dis-Othering Beyond Afropolitan & other Labels” a Creative Europe collaborative project on the necessary deconstruction of ‘othering’ practices in European cultural institutions. Thanks for the support of Brunnenpassage