Flèche (2016)

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Die politische Dimension eines Ortes tritt oft durch Landansprüche zutage. Kriege brechen im Namen der Erhaltung oder Beseitigung einer bestimmten Grenze aus. Grenzen, die nur ideologische und subjektive Spuren auf der Erde hinterlassen. In „Flèche“ ist der Körper ein Kompass, der uns hilft, unseren Weg zu finden. Die Zeit löscht kontinuierlich die Erinnerungen der Erde, deshalb können wir uns auf sie nicht wirklich verlassen. Im Gegenzug dazu wird der Körper zum wichtigsten Tank für das menschliche Gedächtnis.

Mit „Flèche“, einem choreografischen Projekt für zwei PerformerInnen, entwirft Elisabeth Tambwe eine inszenierte Manipulation von Körpern und Objekten innerhalb einer Videoinstallation.

Wer programmiert unsere Körper? Unsere Kultur, kein Zweifel, aber sind wir nicht auch mehrfache Körper, die von unseren Lebenserfahrungen geformt wurden? Elisabeth Tambwes kontinuierliche Befragung des sozialen Körpers – einer bekannten Landschaft, die oft beruhigend wirkt – zielt darauf ab, unsere Realität zu benennen und zu charakterisieren. Die Körper werden neu erfunden und geben so dem Betrachter freien Raum für eine persönliche Interpretation…

Besetzung

Konzept, Choreografie: Elisabeth Bakambamba Tambwe
Tanz, Performance: Sebastijan Geč, Elisabeth B. Tambwe
Dramaturgie: Philippe Riera
Licht Gestaltung: Martin Schwab
Sound, Video: Nicolas Spencer
Konzept Bühnengestaltung: Grégory Crapet
Produktion, Management: Claire Granier
Forschung: Benoit Jouan, Adriana Cubides
Bilder: ©David Visnjic

Produktion

Coproduktion : DIG UP PRODUCTIONS und Donaufestival.