Las Meninas (2016)

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Im Schritt durch den Spiegel, finden die Zuseher_innen, zu Akteur_innen geworden, sich selbst mit der Umkehr der Spielregeln konfrontiert. So wie ihr Original – Velázquez berühmtes Gemälde von 1656 – stellen Las Meninas (Die Hoffräulein) vorherrschende Konventionen in Frage. Die Dimensionen des Realen, des Imaginierten, des Virtuellen und des Sichtbaren zentrieren sich alle um eine Frage:  Wer beobachtet wen?

Ein tragisch-komisches Rollenspiel, das Raumdispositive von Performance ebenso wie szenische Arrangements subvertiert, indem der Körper zum Ort aller Auseinandersetzungen wird. Gefilmt, zerschnitten, fragmentiert, erscheint der Körper als Akkumulation an Details, dem es niemals gelingt ein Ganzes zu werden. Und was wenn die offensichtliche Dekonstruktion in Las Meninàs eine Form war um das Modell selbst in Frage zu stellen?

Besetzung

Konzept/Choreografie: Elisabeth B. Tambwe
Tanz/Performance: Elisabeth Tambwe und Gäste
Dramaturgie: Johannes Maile
Bühnenbild: Grégory Crapet
Licht Gestaltung: Martin Schwab
Sound und video: Nicolas Spencer
Technischer assistent und video mapping: Eduardo Triviño
Guest-Performer: Adriana Cubides, Sebastian Gec, Gregory Crapet, Pierre E. Finzi
Forschung uber Bewegunug: Adriana Cubides & Benoît Jouan
Text: Pierre-Emmanuel Finzi, Benoît Jouan
Kostüme/Fotos: Stefan Roehrle
Mitarbeit Kostüm: Goran Bugaric
Kulturunternehmensberater: Claire Granier
Bilder: ©Edith Touré

Produktion

Produktion: Dig Up Productions

Unterstützte von: MA7 Kulturabteilung der Stadt Wien, Bundeskanzleramt Kunst/Kultur

Coproduktion: Tanzquartier Wien.

Foto Stefan Roehrle

Externe Links

Daten und Orte

19 – 20 Mai 2016, TQW / Studios, Museumsplatz 1, A-1070 Wien

Presse

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