PINK EYE

Pink Eye (2016)

 

Was wissen wir, wenn wir etwas – jemanden – sehen? Nehmen wir unser Gegenüber wirklich wahr oder reagieren wir nur auf Codes einer uns auferlegten, bekannten Realität? Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Klasse… Im Rahmen ihres neuen Projekts setzt sich die bildende Künstlerin und Choreografin Elisabeth Bakambamba Tambwe für den steirischen herbst mit Fragen wie diesen auseinander, begleitet vom chilenischen Multimedia-Künstler Nicolas Spencer.

Tambwe befragt die individuelle Unterschiedlichkeit von Wahrnehmungen und die in uns wirkenden Filter, die Personen in Kategorien einteilen – in ihrem Fall schwarz, weiblich, Künstlerin und Mutter.

In „Pink Eye“ beschäftigt sich die Künstlerin mit diesen Blicken und damit, wie sie sich zurückerobern, brechen, umlenken lassen. Im Zentrum ihres Interesses steht die (Selbst-)Manipulation von Körpern in Westeuropa, in der afro-österreichischen Diaspora und in der kongolesischen Gesellschaft. Tambwe lädt das Publikum ein, ihr hinter den Spiegel zu folgen und einen kritischen Blick auf den Blick selbst zu werfen.

 


BESETZUNG:

Konzept und Performance: Elisabeth Bakambamba Tambwe

Video- und Sounddesign: Nicolas Spencer

Projektion und Mapping: Eduardo Trivino

Live-Aufnahmen: Gustavo Méndez

Recherche: Benoit Jouan

Kompaniemanagement: Claribel Koss

Bilder: ©Wolf Silveri


CO-PRODUKTION:

Produktion: Dig Up Productions

Auftragswerk : steirischer herbst

steirischer herbst
Produktion: Roland Gfrerer
Technische Leitung: Karl Masten

 


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