STILL LIFE

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Bilder , Videoinstallationen und Performance
VIDC, Möllwaldplatz 5/3 , 1040 Wien

Die Künstlerin Elisabeth Tambwe beschäftigt sich in ihren unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen vorwiegend mit der Manipulation des weiblichen Körpers.

Besonders anlässlich des 100. Jubiläums des Internationalen Frauentages erhält dieses Thema ganz besondere Brisanz.

Es werden bearbeitete Fotos und Videoinstallationen gezeigt. Die Darstellungen der Manipulation des weiblichen Körpers eröffnen Interpretations-spielräume und können von den Ausstellungs-besucherInnen sowohl im Kontext von Krieg und Gewalt gegenüber Frauen, aber auch in Zusammenhang mit Schönheitsidealen, künstlicher Feminität, HIV/AIDS, etc. interpretiert werden.

Eine Videoinstallation zeigt das chirurgische Sezieren eines Huhnes – Assoziationen zu Folter und Vergewaltigung werden geweckt. Das zweite Video beschäftigt sich mit Metamorphose, Anfang & Ende und eröffnet somit Perspektiven zu den im ersten Video angedeuteten Szenarien von Gewalt und Unterdrückung. Die Videos basieren auf der Tanzperformance Anomalic, in der sich Elisabeth Tambwe bereits mit diesen Themen beschäftigt hat.

Mit ihren Arbeiten will Elisabeth Tambwe einerseits die Fragilität und Verletzbarkeit von marginalisierten Frauen darstellen, andererseits betont sie damit auch die Tatsache, dass sie nicht bloß Marionetten der Globalisierung, kultureller Normen, Genderrollen oder biologischer Imperative sind, sondern auch die Kapazitäten zu kraftvollem Auftreten gegenüber unterdrückenden, zerstörerischen Strukturen haben.