Am Rande des 22. Bezirks gibt es einen Platz, den kaum jemand kennt – obwohl sein Name weltpolitische Bedeutung trägt: den Platz der Vereinten Nationen. Dort steht man vor der UN. Hier sagt niemand was, stark weht der Wind und alles ist still. Rundherum Hochhäuser, Glas, Beton, Sicherheitszonen, Kameras, Big Business und internationale Politik. Auf dem Platz selbst: eine schwarze Kirche mit einer durchlöcherten Fassade aus Stahl, der Innenraum aber ganz in Holz und voller Licht.
„UNPLATZ“ ist ein mehrjähriges Projekt, das durch künstlerisch-architektonische Installationen und performative Interventionen Öffentlichkeit schafft. Denn diesem Ort fehlt es nicht an Architektur, sondern an Bedeutung. Diskursräume und Pop-up-Formate setzen genau dort an und reflektieren die UNO-City nach 25 Jahren nicht mehr nur als Sicherheitszone und exterritorialen Raum, sondern als gemeinsamen Ort.
26. JUNI — PERFORMANCE
| 18:00 | UNGEHÖRT UNGESEHEN Filmisches Portrait / Sophia Klagian, Lisa-Marie LambauerBLANK Fahnen-Prozession / Daniel Gorb, Luca Ligotti |
| 18:30 | ANGST UND MUT Podiumsdiskussion im Lichthof der Kirche / Moderation: Ariadne Hinzen |
| 19:30 | DIE GRENZE DES GUTEN GESCHMACKS Eine interaktive Installation der Schweigenden MehrheitSCIENCE FICTION VANITAS Transhumanistische Performance von Time Gates [Ben G. Fodor, Dorothee Frank] |
| 20:00 | UNTITLED FOR A NONSENSE Wenn die Leere zum Baumaterial wird… / Elisabeth Bakambamba Tambwe |
| 20:30 | 1, 2, 3 Superding Kseniia Nechai, Victoriia ChupachinaSIGNIFIER Entscheidungsinstanz / Arina Nekliudova, Lucie StreckerDEMOKRATENSTAB Abschlussrede / Milan Mijalkovic |


